OEM-Fachinformation
Kapazitäts- und Linienprüfung
Prozessfähigkeit, verfügbare Kapazität, Standortauswahl und Lieferkontinuität fundiert bewerten.
1. Prozessfähigkeit vor Nennkapazität bewerten
Ein Produktionsstandort muss die erforderliche Ausrüstung, Prozesskenntnis, Qualitätskontrollen und Produkterfahrung nachweisen. Erst dann lässt sich die verfügbare Tonnage als belastbare Kapazitätsangabe einordnen.
2. Die passende Produktionslinie beeinflusst Kosten und gleichbleibende Qualität
Chargengröße, Formgebungsverfahren, Trocknungs- oder Sterilisationszyklus, Rüstvorgänge, Verpackungsformat und Prüfpunkte beeinflussen Ausbeute, Durchlaufzeit und Reproduzierbarkeit.
3. Kapazitäten auf Grundlage belastbarer Bedarfszahlen planen
Materialvorlaufzeiten, Verpackungsversorgung, saisonale Nachfrage und Linienbelegung werden gemeinsam mit dem Auftragsplan geprüft, statt aus jährlichen Werkskennzahlen abgeleitet zu werden.
4. Lieferkontinuität erfordert qualifizierte Alternativen
Für strategische Sortimente kann Aumeats weitere technisch geeignete Herstellungswege bewerten, vorbehaltlich der Qualifizierung von Mustern, Unterlagen und kaufmännischen Bedingungen.
Diese Informationen dienen der Vorbereitung von OEM- und ODM-Projekten. Fertigungsmöglichkeiten, Zertifizierungsumfang, Eignung für den Zielmarkt, Preise und Lieferbedingungen werden erst durch eine schriftliche projektbezogene Bestätigung verbindlich.
Kapazitätsbriefing vorbereiten
Nennen Sie Produktformat, Packungsgröße, Erstbestellung, Jahresprognose und gewünschten Lieferkorridor. Die Prüfung erfolgt gegen Linie, Chargengröße, Rüstaufwand und Materialvorlauf.
Kapazität prüfen lassen