OEM-Fachinformation
Regulatorischer Prüfrahmen
Verantwortlichkeiten für Produkt, Kennzeichnung, Produktionsbetrieb und Importeur klar zuordnen.
1. Produkt klassifizieren und regulatorischen Weg bestimmen
Tierart, Verwendungszweck, Materialien tierischen Ursprungs, Produkt- und Werbeaussagen, Herstellungsverfahren sowie Einfuhrweg des Importeurs bestimmen die anwendbaren Anforderungen.
2. Zutaten sowie Produkt- und Werbeaussagen frühzeitig prüfen
Eine technisch umsetzbare Rezeptur kann dennoch Anpassungen erfordern, wenn eine Zutat, ein Zusatzstoff oder eine Werbeaussage für den Zielmarkt ungeeignet ist.
3. Verbindliche Etikettangaben steuern
Produktidentität, Zusammensetzung, analytische Bestandteile, Fütterungs- und Lagerhinweise, Warnhinweise, Herkunft, verantwortliche Stelle sowie Los- und Datumsangaben müssen mit den finalen Druckdaten abgestimmt werden.
4. Verantwortlichkeiten von Produktionsbetrieb und Importeur trennen
Registrierungen, amtliche Bescheinigungen und die Eignung des Betriebs ersetzen nicht die lokalen Pflichten des Käufers hinsichtlich Importeurverantwortung, Registrierung und Marktüberwachung.
Diese Informationen dienen der Vorbereitung von OEM- und ODM-Projekten. Fertigungsmöglichkeiten, Zertifizierungsumfang, Eignung für den Zielmarkt, Preise und Lieferbedingungen werden erst durch eine schriftliche projektbezogene Bestätigung verbindlich.
Zielmarktprüfung vorbereiten
Nennen Sie Bestimmungsland, Importeur, Produktklassifizierung, Zutaten, produktbezogene Aussagen und gewünschte Kennzeichnungssprachen. Die endgültige rechtliche Bewertung verbleibt beim Importeur und qualifizierten Beratern im Zielmarkt.
Zielmarktprüfung starten